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Wie Linkjongleure arbeiten

mogelnIn Deutschland sind die Gebüh­ren der Rechts­anwälte gesetzlich geregelt. Es gibt eine Gebühren­ordnung, die Mindest­gebühren festsetzt. Anwälte dürfen höhere Gebühren nehmen. In Polen gibt es keine solche Vorschrift. Mandatiert ein deutscher Anwalt einen polnischen Korrespondenz­anwalt, ist es üblich, dessen Hono­rar aufzu­schlagen.

Nach meiner Ansicht sind deutsche Anwälte, die in Polen tätig sind, moralisch verpflichtet, auf ihren Websites deutlich zu erklären, dass nach gewon­nenem Prozess dem Gegner in der Regel die deutschen Anwalts­kosten nicht aufer­legt werden können.
Mandatiert ein uner­fahrener Deutscher einen deut­schen Anwalt, der einen polni­schen Kol­legen die Arbeit machen lässt, zahlt er erheblich mehr als er einem polni­schen Anwalt zahlen würde, dem er sein Mandat direkt erteilt. Der Mandant hat keinen Einfluss darauf, wen der deutsche Anwalt in Polen einschaltet. Sein deutscher Anwalt kann einen pol­nischen Kollegen auswählen, der die deutsche Sprache be­herrscht und auf dem betref­fenden Rechts­gebiet große Erfah­rung hat. Er kann aber auch einen Billig­anwalt be­auftragen, der noch nie in einem ver­gleich­baren Fall ver­treten hat und kein Wort Deutsch versteht. Der Billig­anwalt braucht polnische Über­setzungen aller Do­kumente, um zu be­urteilen, was er als Beweis­mittel verwendet. Ein polni­scher Anwalt, der die deutsche Sprache beherrscht, lässt nur über­setzen, was er dem Gericht ein­reichen will und prüft, ob die Über­setzung in jeder Hin­sicht korrekt ist. Der polnische Billig­anwalt kann das nicht. Wenn die Über­setzungen in Deutsch­land gemacht werden und nicht in Polen, wird noch mehr Geld verschwendet.

betruginternet schwindel Einer der Link­jongleure ist ein deut­scher Anwalt, der auch in Polen zuge­lassen ist. Er betreibt ein halbes Dutzend Anwalts-Websites, die nur dürftige Infor­mation ent­halten und schwere tech­nische Män­gel haben. Normaler­weise würden die Such­maschinen solche Websites auf der zehnten Seite der Treffer­listen oder noch weiter hinten platzieren. Die Such­maschinen sind bemüht, technisch gut gemachte, seriöse, origi­nelle und wegen ihres Inhalts für die Such­anfrage rele­vante Websites auf den ersten Seiten anzu­zeigen. Wäre es nicht so, gäbe es nur wenige Be­nutzer und Inse­rate in den Treffer­listen wären kaum zu verkaufen.

Die Websites dieses Kol­legen er­scheinen auf den Seiten 1 und 2 der Trefferlisten, denn sie sind unter­einander verlinkt. Durch Links von Websites gleicher Branche wird eine Website ge­adelt. Das wäre nutz­los, wenn erkenn­bar wäre, dass sie alle den gleichen Be­treiber haben. Deshalb ließ er die Domains im Namen verschie­dener Leute registrieren. Das ver­stößt gegen die von Google aufge­stellten Re­geln. Google nennt das impersonation und unter­bindet solchen Miss­brauch, sobald er erkannt wird. Damit das bei Google nicht auf­fällt, sorgte er dafür, dass 20 bis 30 Links von Liefe­ranten und Man­danten auf seine Anwalts-Websites ver­weisen. Diese Links würden ihm bei den Suchma­schinen nichts bringen, sind aber bestens zur Ver­schlei­erung geeignet.website schwindel polen polnische gauner

In Deutsch­land und Polen gibt es Link­jong­leure, die sich gegen­seitig die Bälle zuwerfen, wie auch in ande­ren Län­dern. Einige Mo­nate geht das gut, vielleicht sogar Jahre. Man fängt den seri­ösen Kol­legen Anfragen prospek­tiver Man­danten weg. Irgend­wann wird der Trick durch­schaut. Der Link­jongleur kommt bei Google auf eine Liste und kann sich zur Ruhe set­zen, weil der Trick ein zwei­tes Mal nicht klappt.

Die meisten Websites meiner Kol­legen dienen in erster Linie der Repräsen­tation, nicht der Wer­bung. Die optische Ge­staltung ist den Eigen­tümern wich­tiger als die tech­nische. Sie ent­halten wenig Text, der in Such­anfragen vor­kommt. Sie werden aber zu effi­zienten Marke­ting-Instru­menten durch Link­tausch mit seri­ösen Anwalts-Websites. Beson­ders stark wirkt ein Linktausch mit Kol­legen in ande­ren Ländern

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